Unsere Kanone - skoschoeningen

Schützenkorporation Schöningen e.V. von 1601
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Unsere Kanone

Geschichte
Schöninger Schützen mit neuer Kanone

In der Vorbereitungszeit zum 400-jährigen Jubiläum im Jahr 2001 machten sich die Schöninger Schützen Gedanken darüber, wie man eine Restaurierung oder einen Neuaufbau der alten Kanone durchführen und auch finanzieren könnte. Übereinstimmend kam man zu dem Ergebnis, dass eine Eigenfinanzierung kaum möglich sein dürfte, so dass eine Spendenaktion, insbesondere im Verlauf des Schützen- und Volksfestes 2001 durchgeführt wurde. Zeitgleich wurden verschiedene Varianten eines möglichen Neuaufbaus durchdacht.


Hier nun ein kurzer Abriss aus der Geschichte der Kanone.

Am 4. März 1872 richtete die Schützenkorporation die Bitte an den Königlich Preußischen Kriegsminister, sich für die Überlassung einer kleinen Kanone an die Korporation einzusetzen. Zugestanden wurde der Korporation gegen eine Bezahlung von 20 Reichstalern, 13 Groschen und 3 Pfennigen ein älteres gusseisernes Geschützrohr nebst Lafette und dem zum Schießen mit Manöverkartuschen erforderlichen Zubehör.

Nach Umlauf einer Sammelliste, die über 38 Reichstaler erbrachte, konnte am 8. April 1872 dem Kriegsminister zustimmend geantwortet werden. Bereits am 22.April 1872 kam aus dem Artillerie-Depot zu Minden die Nachricht, dass die Kanone mit Zubehör und einer beigefügten Quittung per Eisenbahn versandt sei. Bestaunt von alt und jung fand die Kanone Aufstellung im Schützenpark, dem heutigen Stadtpark.

Nach einer Instandsetzung durch die Schützenbrüder Helmut Scheid, Karl Klinzmann und Jürgen Steffens nahm die Kanone an dem Großen Festumzug am Sonntag, den 14. August 1966, teil.

Trotz der Instandsetzung litt die Kanone in den folgenden 30 Jahren nicht unerheblich, so dass eine Instandsetzung kaum noch möglich war. Durch die Spendenaktion im Jubiläumsjahr und einer großzügigen Spende der Schöninger Firma Holz-Janik konnte die Kanone neu aufgebaut werden. Auch war eine Überarbeitung des Kanonenrohres nötig, was von den Braunschweigischen Kohlen Bergwerken ermöglicht wurde. Eine weitere Geldspende tätigte der Schützenbruder Manfred Schulz.

Der Dank der Schöninger Schützen gilt in erster Linie den drei genannten Spendern, bzw. Unterstützern, so wie all denen, die auch durch kleinere Spenden den Neubau der Kanone ermöglicht haben.
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